Augenlaser

Brillen und Kontaktlinsen galten lange als das einzige Mittel, Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Heutzutage ist die die Augenlaser-Behandlung als ernstzunehmende Alternative hinzugekoomen.

Die Augenlaser-Behandlung gehört zur Refraktiven Chirurgie und ist noch vergelichsweise jung: Erst 1986 wurde erstmalig ein Laser zum Abtrag vn Hornhautschichten verwendet. 1989 wurde daraus dann das heute gängistes Verfahren LASIK entwicklet.

Angesichts dieser jungen Entwicklung ist die vergleichsweise hohe Akzeptanz der Laser-Behandlung beeindruckend. In Deutschland haben sich bereits 0,2 % der Bevölkerung mit Hilfer der Laser-Technoligie ihre Fehlsichtigkeit korrigieren lassen, mit steigenden Zuwachsraten.

Die Kosten für eine Behandlung haben sich im Vergleich zur Anfangszeit deutlich reduziert. Heute kann man schon Behadlungen für 1.000 bis 2.000 Euro pro Auge erhalten.

Von den Krankenkassen werden diese Kosten jedoch nicht übernommen. Bezieht man jedoch in der Kostenvergleichsrechnung auch die entfallenden Kosten für Brillengestellte mit ein, so reduzieren sich die Kosten für eine Augenlaser-Behandlung nocheinmal.


Das Prinzip aller Verfahren (LASEK / LASIK / EPILASIK) ist immer gleich: Mittels der Laser-Technologie soll die Hornahut so angepasst werden, dass die Lichtbrechung entsprechend der gewünschten Weise verändert wird.

Neben der Chance, durch die Behandlung mit Augenlasern auf eine Brille oder Kontaktlinsen verzichten zu können, bestehen selbstverständlich auch Risiken, welche allerdings durch die noch neue Technologie und die damit einhergehenden kontinuierlichen Verbesserungsprozesse schwer abzuschätzen sind. Sie hängen unter anderem auch von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab.

In jedem Fall solte sich der Patient vor einer Behandlung auch über die Risiken aufklären lassen. Mögliche Risiken sind beispielsweise Trokene Augen, Einschränkung des Nachtsehens, gestörte Wundheilung u.a.

Das derzeit verbreitetste Verfahren ist das LASIK-Verfahren. Bei der Methodik kann der Patient sofort nach der Behandlung scharf und schmerzfrei sehen. Dies gelingt dadurch, dass die Behandlung unter der Hornhautoberfläche vorgenommen wird. Eine ausreichende Hornhautdicke vorausgesetzt, können Diooptiren von -10 bis +4 behandelt werden. Bei der LASIK-Methode wird eine düne Lamelle von der Augen-Hornhaut einseitig gelöst und zur Seite geklappt. Die eigentliche Behandlung erfolgt dann auf dem darunter liegenden Gewebe.